Erfahrungsberichte

Hallo ihr *ne

Nun sitze ich hier in meiner alten Arbeitsumgebung, und bin dabei, das was ich durch das Seminar erleben durfte, in meine alte Welt zu integrieren, bzw. die Beziehungsmuster die ich mit dieser Welt bislang hatte, und mit mir selbst, durch neue, schönere, zu ersetzten, bzw. zu beleben. Ich mag nicht mehr in mein altes gewohntes Leben schlüpfen. Diese Haut ist für mich absolut unpassend, und das Bemühen mich in diese Haut zu zwängen, unangebracht. Eigentlich hatte ich ja vor, nach dem Seminar in den Wald zu gehen, um alleine Erfahrungen mit dem zu machen, was ich in der Gruppe im Seminar gelernt habe. Irgendwie dachte ich, ich müsste dazu in den Wald gehen. Nun ist es aber so, das ich erkannt habe, das um mich herum, selbst in der Stadt, Bäume sind. Ebenso lassen sich die Vögel nicht durch das Treiben der Menschen stören. Warum also sollte ich mich von den Irrungen und Verwirrungen der Menschen stören lassen? Und warum sollte sich jemand durch mich stören lassen müssen, wenn ich gerade meine Zeit damit verbringe, bei einem Baum zu sein?

Oder mich mit einem Bach zu verbinden, wo im Grunde „jeder“ seinen Dreck rein schmeißt. Warum darf ich mich nicht zu dieser vergewaltigten Schönheit gesellen, und ihr meine Achtung entgegen bringen? Weil andere mich dann auslachen, denken ich sei verrückt, und mich im schlimmsten Falle mit Steinen beschmeißen oder mich in die Psychiatrie einweisen ? Ja, das ist ein Grund, der mich normalerweise davon abhält, meinen Gefühlen zu folgen. Aber da ist noch etwas anderes. D i e Bach Nusta kann mir nämlich etwas über mein eigenes Leben verraten, welches ich bislang achtlos weggeworfen habe. Und auch, wie andere in meinen Lebensfluss eingegriffen haben, und ihren Dreck bei mir abgeladen haben. Aber muss ich mich davon blockieren lassen? Das Kind ist erwachsen geworden. Man darf mich nicht mehr einfach so vergewaltigen. Ich bin kein Kind mehr, ich kann meinen Mund wieder öffnen. Die Fäden durchschneiden mit denen mein Mund zugenäht worden ist. Klar, es war ja alles immer nur zu meinen besten. Man hat mir immer gegeben, ich war es nur nie Wert gewesen.

Ich kenne den Zwiespalt, und mich spinnt niemand mehr ein. Ich feiere meinen Geburtstag, auf meine Weise, denn es ist meiner, und ich lade ein, wen ich einladen will. Ich blockiere mich nicht mehr in meinem Fluss. Ich breche nach und nach die Dämme und lasse mich meinen Weg fließen, wohin ich fliesen mag, und ich erstrahle meinen Tag mit dem Recht, welches mir mein Vater gab, und erleuchte meine Nacht, in Liebe zu jenen, welche das verstehen, auf meine Weise, welche unvergleichlich ist, mit jener eines anderen. Und aus Dreck kann ich was schönes machen =)

Danke euch allen

Munay

Jochen



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Diese Webseite wurde zuletzt aktualisiert am 10. Februar 2016

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