Glossar

Glossar und häufig gestellte Fragen

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A

Apu:

Als Apu bezeichnet man den Geist eines Berges. Die Stadt Cuzco ist von insgesamt 12 Bergen umgeben und diese zwölf Apus, sind die Schutzgeister der Stadt und ihrer Einwohner.

Ayni:

Das Gesetz der heiligen Gegeseitigkeit. Es bedeutet, dass man für erbrachte Leistungen auch etwas energetisch gleichwertiges zurück erhält. Vollbringt man gute Taten, so wird auch Gutes zurück kommen, handelt man selbstsüchtig, so zieht man negatives an

B

Bewußtseinsebenen:

Das andine Priestersystem ist in 7 Bewußtseinsebenen eingegliedert:

Bezeichnung: Perspektive: Besondere Merkmale:
1. Ayllu Identifikation mit dem Heimatort (Familie/Gemeinde/Dorf/Stadt)
2. Llaqta Identifikation mit mit einer Region oder Provinz (z. B. Rheinland Pfalz)
3. Suyu Identifikation mit einer Nation/einem Land (z. B. "Ich bin Deutscher!" oder "Ich bin Europäer!") Die meisten Menschen unserer Welt befinden sich zur Zeit auf der dritten Bewußstseinsebene. Die Sichtweise der 3. Stufe läßt sich mit einigen wenigen Worten umschreiben: Angst / Konflikt / Opferrolle
4. Kuraq Identifikation mit mit dem gesamten Globus ("Ich bin Erdenbürger!") Priester der 4. Stufe haben es geschafft ihren "Schatten" zu integrieren und über all ihre Ängste hinauszuwachsen. Man kann den Zustand der vierten Bewußtseinsebene mit einem Wort umschreiben: Harmonie
5. Inka Mallku Identifikation mit unserem Sonnensystem Ein Priester der 5. Stufe ist zu jeder Zeit in der Lage jedwede Krankheit mit einer einfachen Berührung zu heilen
6. Sapa Inka (männlich) / Qoja (weiblich) Identifikation mit unserer Galaxie, der Milchstraße Ein Priester der 6. Stufe leuchtet in einem heiligen Licht und ist ein perfekter politischer, religiöser und sozialer Führer. Die Könige der Inka waren immer Sapa Inka, dies war die Voraussetzung um König sein zu können. Das galt bis in die Zeit von Huaynar Cápacs, der kurz vor seinem Tode das Reich der Inka teilte und an seine beiden Söhne Atahualpa und Huáscar vererbte. Die beiden Brüder zerstritten sich und lösten einen furchtbaren Bürgerkrieg aus. Weil sie sich nicht an das Gesetz von Ayni gehalten hatten (sie bekamen ein Reich geschenkt, gaben aber niemals eines zurück) wurden sie sehr schwer und sanken hinab zur Ukkuh pacha, der unteren Welt und müssen bis zur Erfüllung der Prophezeihungen den dort lebenden Wesen das Ayni lehren.
7. Tayantis Ranchi Identifikation mit dem gesamten Universum Ein Priester der 7. Stufe ist eine Inkarnation Gottes auf Erden und in der Lage, seinen toten Körper wieder auferstehen zu lassen. Das ist der Grund, warum die Gestalt des Jesus auch von den Qero für äußerst heilig angesehen wird. Denn für sie ist Jesus nichts weiter als ein Mensch, der es geschafft hat die siebte Bewußtseinsebene zu erreichen und so "Sohn Gottes" zu werden.

C

Chakra / Chakren:

Das Wort "Chakra" stammt aus dem Sanskrit und bedeutet übersetzt "drehendes Rad". Gemeint sind damit die sieben Hauptenergiezentren des Körpers. Jedes Chakra hat dabei eine eigene Funktion und auch bestimmte Auswirkungen, wenn sie gestört sind

D

Despacho:

Ein Despacho ist eine rituelle Opfergabe an die Spirits. Es handelt sich dabei um ein Naturmandala, welches mit den feinen Energien des Schamanen aufgeladen wird. Despachos werden verwendet um seine Wünsche wahr werden zu lassen, zur Heilung oder aber auch einfach nur, um den Spirits "Danke" zu sagen. Siehe auch hier

E

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F

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G

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H

Hanaq Pacha:

Die höhere oder auch obere Welt. Sie ist die Heimat der reinsten und feinstofflichsten Energien. Die Hanaq Pacha besteht nur aus Sami. Sie ist die Heimat aller Götter und aufgestiegenen Meister, wie zum Beispiel Buddha, Jesus, Shiva, Osiris etc.

Hatun Karpay:

Wörtlich übersetzt: Große Initation. Die Hatun Karpay ist nun seit mehr als 16 Jahren auch der westlichen Welt erschlossen worden, dank der Arbeit von Don Juan Nunez del Prado und Elizabeth Jenkins. Die Hatun Karpay dauert 10 Tage und führt die Teilnehmer durch weite Teile der Anden in Peru zu mannigfaltigen Heiligtümern der alten Inka, wie zum Beispiel der Stadt Machu Pichu, dem Wiraqocha Tempel und vielen mehr. Die Hatun Karpay ist dazu gedacht, die Teilnehmer in die vierte Bewußtseinsebene zu erheben. Es ist unser erklärtes Ziel, die Hatun Karpay in abgewandelter Form auch hier in Europa zu ermöglichen. Denn nicht nur in Südamerika gibt es Orte großer Macht, auch Europa ist voll davon.

Hoocha:

Schwere Energien *

I

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J

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K

Kausay Pacha:

Der Kosmos, das Universum

Kay Pacha:

Die Mittlere Welt, damit ist unsere alltägliche Welt gemeint, in der es gleichermaßen hoocha und Sami gibt

Krafttier:

Oft auch als Totem oder als Seelentier bezeichnet. Krafttiere sind helfende Energieformen, die uns von Pachamama mit auf den Weg gegeben wurden.

L

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M

Mesa:

Mesa ist spanisch und heißt soviel wie "Tisch". Die Mesa ist ein handgeknüpftes, mit feinen Energien aufgeladenes Gebetstuch aus Peru und stellt so etwas wie einen "mobilen Altar" dar.

Munay:

Munay entspringt dem quechua, der Sprache der Q'ero, und bedeutet: Liebe

N

Nichtalltägliche Wirklichkeit:

Auch als Anderswelt oder Geisterwelt bezeichnet. Die Nichtalltägliche Wirklichkeit setzt sich aus der Hanaq Pacha, Kay Pacha und Ukuh Pacha zusammen

O

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P

Pachamama:

Mutter Erde, die "Große Mutter". Pacha = Zeit und Raum, Mama = Mutter, somit ist Pachamama, die Mutter von Zeit und Raum

Paqo:

Als Paqo bezeichnet man einen andinen Priester, einen Zauberer beziehungsweise Schamanen in den Anden. Ein Paqo wurde in den Traditionen der Anden, der Inka, ausgebildet und hat die Erlaubnis eine Mesa bei sich zu tragen.

Poq'po:

Oft auch Aura, Enerie- oder Lichtkörper genannt. Der Poq'po ist das leuchtende Energiefeld, welches alle Wesen umgibt, man könnte es auch als die Seele bezeichnen

Puklay:

Frei übersetzt: "Spielerische Leichtigkeit". Damit ist gemeint, dass man nicht alles so ernst nehmen und die Welt besser aus den Augen eines Kindes heraus betrachten soll. Wenn man Puklay lebt, lacht man viel, nimmt das Leben leicht und entdeckt jeden Tag neue Wunder auf diesem unendlich schönen Planeten!

Q

Qero:

Die Qero sind die direkten Nachfahren der Inka. Sie sprechen Quechua und leben in der Region der Anden. Viel von dem alten Wissen der Inka ist über die Jahrhunderte verloren gegangen, doch einiges wurde über fünf Jahrhunderte lang von den Qeros behütet. Dieses Wissen wurde all die Zeit über von den Alten an die Jungen durch Erzählungen weitergegeben.

Ganz besonders erwähnenswert ist hierbei die über 5000 Jahre alte Energiemedizin der Inka, welche heute noch immer in den Anden praktiziert wird. In Südamerika, ganz besonders in der Gegend um Peru und Cuzco, gehen die Menschen heute bei Krankheitsbeschwerden noch immer zu 90% zu einem Schamanen statt zu einem Arzt

Qosqo:

Der "energetische Magen" des Energiekörpers. Er sitzt etwa dort, wo sich auch das zweite Chakra befindet. Der Qosqo ist einer von fünf Energiebändern, welche um unseren Pop'qo gelegt sind, seine Farbe ist rot.

Bild von den Energiegürteln

R

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S

Sami:

Leichte Energien *

Schamane:

Aus dem Sibirischen: Spiritueller Heiler ⇒ Ein Vermittler zwischen der materiellen Welt und der Welt der Spirits.

T

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U

Ukuh Pacha:

Die Untere Welt, auch als Unterwelt bezeichnet (nicht zu verwechseln mit der Unterwelt aus den griechischen Mythologien). Die untere Welt besteht zum größten Teil aus hoocha. Sie ist das Heim und das Sinnbild von Mutter Erde. Die meisten Wesenheiten, denen man hier begegnet sind spirituell noch nicht besonders weit entwickelt und besitzen nur wenig Bewußtsein. Oft wirken sie auf uns furchteinflößend, aber es gibt keinen Grund vor ihnen Angst zu haben. Vielmehr sollte man es sich zur Aufgabe machen, diesen Wesen auf ihrem Pfad zur Erleuchtung zu helfen, da wir in der Regel bereits viel weiter entwickelt sind als sie.

V

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W

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Z

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* Wichtig: In der andinen Tradition der Qero-Schamanen gibt es keine Wertung. Es gibt nur zwei Arten von Energien, schwere (ungeordnete) und leichte (geordnete). Sie sind nicht "schlecht" und "gut" oder "negativ" und "positiv", sondern lediglich ungeordnet (hoocha) oder geordnet (sami). Sami fördert uns und hoocha hindert uns beim Weiterkommen auf unserem spirituellen Weg. Aber was für den einen (spirituell weiterentwickelten) hoocha ist, kann für den anderen (spirituell weniger weit entwickelten) Sami sein. Das macht die Energie weder schlecht noch gut, sondern beschreibt nur ihren Zustand!



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Diese Webseite wurde zuletzt aktualisiert am 10. Februar 2016

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