Hatun Karpay

Die "Große Initation" zum Erlangen der vierten Bewußtseinsebene

Hatun Karpay - Der Reiseweg - Unsere Wegstationen

Wir werden zwei Tage vor Beginn der Hatun Karpay in Cuzco landen. Die ersten zwei Tage dienen dazu, sich von dem eventuell auftretenden Jetlag zu erholen und sich vor allem und in erster Linie zu aklimatisieren. Denn die Stadt Cuzco liegt in 3.416 Meter Höhe. Die Luft dort ist sehr dünn und es geht einem schnell die Puste aus. Während der Hatun Karpay werden wir an diverse Orte gelangen, die sogar noch höher liegen. Von daher ist es absolut notwendig sich vorher an die dünne Luft anzupassen. Anschließend startet die 10 tägige Hatun Karpay:

Reiseweg

Erster Tag: Karpay Ayni und Samenkörner der Inka

Wir beginnen das Ritual der Hatun Karpay auf der Wakaypata in der Hauptkathedrale in Cuzco um "Inka Samenkörner" zu werden und reisen zu den heiligen Stätten in Cuzco und der nahen Umgebung. In der Hauptkathedrale lernen wir uns mit dem göttlich männlichen Energien des Kosmos (Jesus Christus) und mit den göttlich weiblichen Energien des Kosmos (Mutter Maria) zu verbinden. Wir erfahren direkt und unmittelbar die Energien hinter den Symbolen wahrzunehmen. Für einen andinen Priester spielt es keine Rolle, ob er in eine katholische Kirche, eine muslimische Moschee, eine jüdische Synagoge oder sonst wo hingeht. Für einen Paqo zählt nur die Energie hinter der jeweiligen Symbolik.

Die nächste Stationen sind die Ruinen von Q'enko, wo wir auf der Illia Pata, der Plattform des Lichts, lernen werden unseren Qosqo, unseren energetischen Magen, zu benutzen, um mit diesem schwere Energien (Hoocha) zu verspeisen. Hier werden auch zum ersten Mal die Apus gerufen und ein gemeinsames Despacho hergestellt. Hier werden wir auch unser erstes Karpay ayni vollziehen, den Austausch von persönlicher Kraft und erhalten die Einweihung in die Inkatradition und die Ahnenlinie der Inka.

Dann geht es zur Kultstätte nach Amaru Mach'ay, der Schlangenhöhle. Dort arbeiten wir mit den schweren Energien unserer Vergangenheit und unserer Eltern und vollziehen das inkaische Ritual des "erwachsen werdens", indem wir uns energetisch von unseren biologischen Eltern trennen und Mutter Erde und Vater Sonne als unsere wahren, kosmischen Eltern annehmen. Dies macht uns dann zu Brüdern und Schwestern aller Menschen.

Das letzte Ritual des Tages findet an dem See statt, wo der letzte Inkaherrscher Huascar geboren wurde. Dort werden wir unsere persönliche Kraft mit dem See austauschen und Huascar bitten unseren Energiekörper mit der Macht des Inka anzufüllen. Anschließend erhalten wir unseren ersten khuya.

Zweiter Tag: Winay - Keimen

Wir reisen zu dem heiligen Tal der Inkas um unsere "Inka Samenkörner" keimen zu lassen. Übernachtung in Yucay. Packe eine Tasche für vier Tage in Machu Pichu! Wir werden zur Inka Festung Sacsayhuaman fahren, der größten Ruinenstätte von Cuzco. Dort werden wir im Wassertempel von Pachacutec unser erstes Nawi (Auge) öffnen und uns mit dem Geist des Wassers verbinden. Später, im heiligen Tal der Inka werden wir mit dem Geist der Erde (Pachamama) arbeiten und in der Sonnenhöhle unser drittes Nawi öffnen und mit Vater Sonne verbinden.

Die letzte Station des zweiten Tages ist Ollantaytambo. Inmitten dieser völlig intakten, uralten Inka Siedlung, werden wir uns zur Windschleuse begeben und dort unser viertes Nawi öffnen, um uns mit Wayra, dem Geist des Windes zu verbinden.

Dritter Tag: Phutuy - Blüte

Wir nehmen den Frühzug am Morgen nach Machu Pichu. Die Rituale innerhalb der heiligen Zitadelle werden uns lehren wie wir unsere "Inka Samenkörner" zum Blühen bringen. Hier werden wir mit dem Qosqo von Machu Pichu arbeiten, mit den Inka-Bädern, mit dem Kondortempel (hier verbinden wir uns mit dem kollektiven Geist der Anden, denn der Kondor ist der heilige Vogel Südamerikas), mit dem Tempel der Kosmischen Spiegel, mit dem Sonnentempel in Machu Pichu und schließlich auch mit dem Stein des Wiraqocha.

Vierter Tag: Pachamama - Mutter Erde

Wir wandern durch subtropischen Dschungel zur Pachamama Höhle, in der wir der großen Mutter begegnen werden. Anschließend wandern wir zur Höhle der Ukkuh Pacha, der Unterwelt. Wir werden auch mit den fünf Nustas arbeiten, den Prinzessinen des roten, schwarzen, goldenen, silbernen und grünen Lichtes. Starke, weibliche Naturenergien, mit denen wir in direkten energetischen Austausch treten werden. Anschließend werden wir in der Höhle der Ukkuh Pacha den einzigen, noch vollständig intakten Inka-Tempel betreten und dort mit den 7 Energien des Unbewußten arbeiten: Angst, Wut/Haß, Eifersucht/Neid, Verlangen/Gier, Stolz, Scham und Lüge/Täuschung

Fünfter Tag: Apus

Wir erklettern die höchste Spitze der Zitadelle, Huayna Pijchu, um den Apus, den Geistern der Berge, entgegen zu treten. Da der Huayna Pijchu ein durch und durch männlicher Ort ist, werden zuvor alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen in "junge Männer" verwandelt. Dazu werden wir die Hilfe der dortigen Pachamama Höhle und von Inti Tayta (Vater Sonne) in Anspruch nehmen. Dies wird eine tiefgreifende Erfahrung von Yanantin, der harmonischen Beziehung zwischen verschiedenen Dingen (in diesem Fall zwischen Männern und Frauen). Danach geht es weiter zum Gipfel, wo wir in einen heiligen Kampf gegen die Apus selbst antreten werden.

Sechster Tag: Willkañust'a

Am Fluss der Prinzessin des schwarzen Lichtes werden wir ein Ritual vollziehen, um und mit diesem heiligen Fluss zu verbinden. Dort werden wir mit der heiligen Kraft des schwarzen Lichts und des Flusses aufgeladen und erhalten unseren zweiten khuya zur Aufbewahrung in unserer Mesa. Am Nachmittag nehmen wir den Zug zurück nach Cuzco und übernachten dort.

Siebter Tag: Wanu

Vor Qoricanacha werden wir Rituale der Reinigung und Vereinheitlichung durchführen. Dann reisen wir zu dem alten Inka Tempel des Todes, um dort unseren eigenen Tod zu erfahren und über den Tod hinauszuwachsen. Anschließend werden wir unsere Energiegürtel aktivieren und unsere 7 Augen vollständig öffnen durch das chunpi paqo Ritual. Dabei werden auch sämtliche alten energetischen Anhaftungen von unserem Energiekörper getrennt.

Achter Tag: Unu

Wir verbringen den Tag am Wassertempel Tipon mit heiligen Wasserritualen.

Neunter Tag: Wiraqocha

Wir reisen zu der Stadt Raqchi zu dem allerheiligsten Tempel der Andinen Traditionen, wo wir die Krönungszeremonie für die prophezeihte Rückkehr des Inka durchführen werden. Später am Abend folgt ein Abschiedsessen in Cuzco.

Zehnter Tag: Pachakamaq

Früher Flug nach Lima. Dort komplettieren wir unsere Erfahrungen mit einem Integrations-Ritual im Tempel von Pachakamaq.



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Diese Webseite wurde zuletzt aktualisiert am 10. Februar 2016

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